Von Roses über die Grenze

Sorte: Rennradfahren
Kursverlauf: Gegen Uhrzeigersinn
Entfernung: 93 km
Dauer: 5h 25'
Kumulierter positiver Höhenunterschied: 1.390 m
Kumulierter negativer Höhenunterschied: 1.390 m
Wichtige Bergpässe: Coll del Frare und Coll dels Belitres (Durchschnittliches Gefälle von 1,9 % - Maximales Gefälle von 8 %) - Coll de Banyuls (Durchschnittliches Gefälle von 3,5 % - Maximales Gefälle von 20 %)

 

Darstellung:

Mittellange Strecke mit mittleren Höhenunterschieden, die den Anreiz bietet, die beiden wesentlichen Merkmale der Alt-Empordà-Landschaft zu erkunden: die steile Küste und die Tiefebene landeinwärts - Landschaften mit hervorragendem Panoramablick.

Das erste Teilstück führt uns zur Küste: Zunächst geht es durch die Empordà-Ebene schnell voran, doch auf der Strecke von Vilajuïga nach Llançà auf der Nationalstraße muss sehr gut aufgepasst werden. Am Meer angekommen, werden recht viele Kilometer zurückgelegt, die abwechselnd mit einer Küstenlandschaft - mit schmalen Pässen, wo die einzigartige Landschaft dieses Teils der Costa Brava das Highlight ist - und einem spektakulären Panoramablick durch die erreichte Höhe aufwarten.

Inmitten von Nordkatalonien, in der schönen Ortschaft Banyuls-sur-Mer, ändert sich die Richtung komplett und die Route macht eine Kehre nach Südwesten. Die beiden Hänge des Bergpasses Coll de Banyuls sind eine echte sportliche und landschaftliche Entdeckung. Der östliche Teil ist zum Mittelmeer hin offen - feuchter und wo die Weinberge uns bis zu den harten letzten Anstiegen begleiten - und der Empordà-Teil, rauer, mit den typischen Olivenbäumen und Korkeichen.

Obwohl es sich generell, was den Verkehr betrifft, um eine sehr ruhige Gegend und eine überwiegend touristische Route handelt, sollte man sehr wachsam sein und darauf achten, am rechten Straßenrand zu bleiben, da die Straße ziemlich schmal ist und die Sichtbarkeit an manchen Stellen äußerst gering ist.

In Espolla angekommen, wird nach Südosten in einen beschaulichen, ruhigen Weg abgebogen, der bis nach Vilajuïga führt, wo dann, bis wir Roses erreichen, aufgepasst werden muss, da die Straße einen beachtlichen Verkehr aufweisen kann und die Fahrzeuge recht schnell fahren.

Diese Route bietet bei Banyuls eine interessante Möglichkeit. Es kann bis zur bekannten Ortschaft Collioure weitergefahren werden, um dann auf der Landstraße D-86 über den Bergpass Coll dels Gascons (387 m), unterhalb vom Turm Madeloc vorbei und erneut bergabwärts bei Banyuls, zur ursprünglichen Route zurückkehren. Wer sich für diese Möglichkeit entscheidet: Die Route ist, mit einem Höhenunterschied von 1.750 m, etwa 120 km lang.

 

VORSICHT

  • Auf den schnelleren Hauptstraßen ist der Straßenrand schmal und der Verkehr ist hoch, mehr noch im Sommer.
  • Ihr müsst körperlich fit sein und mehr noch, wenn ihr in Banyuls entscheidet, bis nach Collioure weiterzufahren.
  • Macht einen Halt, um euch auszuruhen, bevor ihr den Bergpass Coll de Banyuls hinauffahrt.
  • Achtung! Nach Colera verlassen wir die N-260, um hinauf zum Coll dels Frares in Richtung Portbou zu fahren, damit wir nicht durch die Tunnel müssen. Es lohnt sich.
  • Die Auffahrt zum Coll de Banyuls erfolgt über eine Straße in gutem Zustand, die jedoch schmal und ohne Markierung und Straßenrand ist. Letzte Steigungen von 22 %.
  • Auf der Abfahrt vom Coll de Banyuls nach Espolla gibt es 5 kanadische Übergänge zum Fernhalten von Vieh (es handelt sich um Eisenstangen am Boden, unbedeckt oder mit Stahlplatten bedeckt). Dies ist mit einem Warnschild gekennzeichnet. Einige Passagen haben ein Gefälle von 10 %.
  • Nach dem ersten Abschnitt der Abfahrt vom Coll de Banyuls, sobald wir die erste Furt eines Sturzbaches überquert haben, erreichen wir einen Betonbelag in schlechtem Zustand. Der Asphalt vom Rest ist gut.
  • Hinter Espolla, obwohl wir in die Empordà-Ebene in Richtung Roses gelangen, verlasst euch nicht darauf: Der Weg ist lang, und es gibt oft kleinere Ebenen und Hügellandschaften.

 

+ Info:

 

 

  • Impressum

    Die Wege sind Vorschläge, um einer bestimmten Strecke zu folgen. Die Wegmarkierungen sind lediglich Informationsvorrichtungen, die den Verlauf der vorgesehenen Strecke kennzeichnen. Aufgrund der Vielfalt an Einflüssen und Umständen, die auftreten können, ist es so gut wie nicht möglich, dafür zu garantieren, dass diese Kennzeichnungen stets intakt bleiben. Daher übernehmen die Gemeindeverwaltung und / oder die Vereine, die sich um die Instandhaltung von Wegzeichen kümmern, keine Haftung für Unfälle und / oder Schäden, sollten Nutzer der gekennzeichneten Wanderwege vom Weg abkommen oder aus einem sonstigen Grund einen Schaden erleiden.

    Nutzer der gekennzeichneten Wanderwege sollten sich deshalb nicht nur auf die Wegzeichen verlassen, sondern schon, bevor es losgeht, und auch unterwegs eine Landkarte und ein GPS-Gerät oder einen Kompass zur Hand haben, um eventuelle Schwierigkeiten auf der Tour überwinden zu können.

    Wer gekennzeichnete Wege benutzt, ganz gleich ob eine Piste, eine Landstraße oder ein trockenes Wildbachbett, muss außerdem auf eine strenge Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und der Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens achten.

    Die auf den Wanderwegen gekennzeichneten Strecken dienen lediglich zu Informationszwecken. Die Gemeindeverwaltung Roses haftet daher nicht für Unfälle, die bei der Ausübung von Aktivitäten auf diesen Wanderwegen verursacht werden, und empfiehlt unter Beachtung der vorgenannten Empfehlungen, angemessene Ausrüstungen und Ausstattungen zu benutzen.

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