Die Wasserfälle von Guilles

(Ende der Altsteinzeit / Magdalénien, 15.000 v.Chr. bis zum Ende der Bronzezeit 900 v.Chr.)

In diesem offenen Unterstand wurden die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit in Roses entdeckt. Auf der vom Norden wegweisenden Seite gelegen, könnten die Wasserfälle von Guilles bei kleinen Jäger-Sammler Gruppen für kurzfristige Zuflucht in einem spätglazialem Klima genutzt worden sein. Hier war es möglich Feuer zu machen und die Lanzen zu schnitzen, die später für die Jagd benutzen wurden.

Die hier durchgeführten Ausgrabungen, ergaben, dass die menschliche Benutzung hauptsächlich zum Ende der Altsteinzeit, während der Kulturstufe des Magdalénien (15.000 bis 9.000 v.Chr.) erfolgte. Als Nachweis dieser ersten Menschen wurden unter anderem Steinwerkzeuge wie Meißel, Schaber und Schneidwerkzeuge gefunden. An gleicher Stelle wurden ebenfalls Fundstücke anderer vor- und frühgeschichtlicher Perioden entdeckt.

Der, durch zwei Höhlen gebildet, natürliche Unterstand, wurde sporadisch von den verschiedenen Kulturen genutzt, die in dieser Gegend bis zum Ende der Bronze Zeit (900 v.Chr.) lebten. In anderen inder Nachbarschaft gelegenen Unterständen wurden ebenfalls archäologische Fundstücke entdeckt, welche deren Benutzung als Grabstätten während dieser letzten Periode nahe legen.