Die Gebäude der Casa Cremada

(700 bis 900 n.Chr. Frühromanisch / Frühmittelalter)

Es handelt sich um Überreste eines historischen Gebäudes, welche als eine mögliche vorromanische Kirche identifiziert wurden. Um einen rechteckigen Grundriss, wurden die Wände aus unbearbeitetem örtlichem Stein errichtet, welcher aufgeschichtet und mit Schlamm verbunden wurde. Die Grösse und Abmessungen der Überreste lassen vermuten, dass diese vermutlich ein Kirchengewölbe beinhalteten, welches jetzt zerstört ist. An der Südseit sind die Überreste eines späteren Gebäudes zu finden.

Sowohl die Ausrichtung des Hauptgebäudes als auch die Bautechnik lassen auf einen frühhistorischen Ursprung schliessen. Die Vermutung, einer kirchlichen Nutzung, wird durch die Ausrichtung der Anlage und die Art der Konstruktion, aus einem langen, schmalen Mittelschiff mit Zugang von der Südseite, typisch für ländliche Gebetsstätten dieser Epoche, unterstützt.

Die Mauern, welche die südliche Seite des Gebäudes begrenzen wurden erst später hinzugefügt. Die Bautechnik ist unregelmässiger und strenger, als im Rest des Gebäudes, die verwandten Steine sind kleiner und nur die Ecksteine weisen Spuren der Bearbeitung auf. Das Gebäude wird, ohne weitere archäologische Bestätigung, als Teil eines frühgeschichtlichen Klosters, mit Klosterkirche und Nebengebäuden angesehen.